So nimmst du schnell und einfach zu
Muskel-& Fettaufbau in nur wenigen Wochen
Du hast das Gefühl, du bist zu dünn? Dann solltest du zuerst prüfen, ob das auch wirklich so ist. Viele unterschätzen oder überschätzen ihr Gewicht – deshalb ist es wichtig, dass du deinen Body-Mass-Index (BMI) kennst. Liegt dein BMI unter 18,5, giltst du medizinisch gesehen als untergewichtig. Dieser Wert ist jedoch nur eine erste Orientierung. Wie stark dein Gewicht wirklich deinen Körper belastet, hängt auch von deinem Alter, deinem Geschlecht, deiner Muskelmasse und deiner genetischen Veranlagung ab. Wichtig ist am Ende auch, ob du dich überhaupt in deinem Körper wohl fühlst.
Mach dir bewusst: Untergewicht ist kein Schönheitsproblem, sondern kann ernsthafte Folgen haben. Deinem Körper fehlen wichtige Reserven, du bist schneller erschöpft, wirst leichter krank und hast oft weniger Energie für deinen Alltag. Vielleicht merkst du auch, dass du dich schlecht konzentrieren kannst oder ständig müde bist – das kann alles mit deinem Gewicht zusammenhängen.
Wenn du spürst, dass dein Gewicht dich belastet, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, etwas zu ändern. Rechne deinen BMI aus, sprich mit deinem Arzt oder deiner Ärztin und hör auf deinen Körper. Nur wenn du verstehst, warum du untergewichtig bist, kannst du gesund und nachhaltig zunehmen.
Den BMI kannst du ganz einfach selbst berechnen. Du brauchst nur dein Körpergewicht in Kilogramm und deine Körpergrösse in Metern.
Die Formel lautet:
BMI = Körpergewicht (kg) ÷ (Körpergrösse in m)²
So geht’s Schritt für Schritt:
Wiege dich am besten morgens, ohne Kleidung.
Miss deine Körpergrösse barfuss.
Setze deine Werte in die Formel ein.
Ein Beispiel:
Du wiegst 52 kg und bist 1,70 m gross. Dann rechnest du:
52 ÷ (1,70 × 1,70) = 52 ÷ 2,89 ≈ 18,0
Dein BMI beträgt in diesem Fall ca. 18,0. Damit liegst du leicht unter der Grenze von 18,5 und solltest genauer hinsehen, ob du eventuell zunehmen solltest.
Achte darauf: Der BMI ist nur ein Richtwert. Er berücksichtigt nicht, wie viel Muskelmasse oder Fettanteil du hast. Deshalb lohnt es sich immer, dein Ergebnis mit einem Arzt oder einer Ernährungsberatung zu besprechen – vor allem, wenn du dich oft schlapp fühlst oder gesundheitliche Beschwerden hast.
Im nächsten Abschnitt erfährst du, welche Folgen Untergewicht für dich haben kann – und warum es so wichtig ist, jetzt aktiv zu werden.
Vielleicht merkst du schon, dass dir im Alltag manchmal die Kraft fehlt. Untergewicht hat oft deutlich spürbare Auswirkungen – körperlich wie mental. Viele unterschätzen diese Risiken, dabei kann ein dauerhaft zu niedriges Gewicht ernste gesundheitliche Folgen haben.
Wenn du untergewichtig bist, fehlen deinem Körper Fettreserven, die er in stressigen Phasen oder bei Krankheit dringend braucht. Dein Organismus hat weniger Energie, um wichtige Funktionen aufrechtzuerhalten. Das kann sich in verschiedenen Beschwerden zeigen:
Schwaches Immunsystem: Du bist anfälliger für Infekte, Erkältungen oder Entzündungen.
Dauerhafte Müdigkeit: Du fühlst dich oft erschöpft, auch wenn du genug schläfst.
Kälteempfindlichkeit: Du frierst schneller, weil dein Körper weniger Isolierung hat.
Haarausfall und brüchige Nägel: Dein Körper versorgt zuerst die lebenswichtigen Organe – Haut, Haare und Nägel kommen oft zu kurz.
Hormonelle Störungen: Bei starkem Untergewicht können Zyklusunregelmässigkeiten oder sogar das Ausbleiben der Periode auftreten. Männer können eine verminderte Libido spüren.
Muskelschwäche: Dein Körper baut nicht nur Fett, sondern auch Muskelmasse ab, wenn er keine Reserven mehr hat.
Neben den körperlichen Folgen spürst du Untergewicht oft auch psychisch. Vielleicht bist du reizbarer, hast Konzentrationsschwierigkeiten oder fühlst dich antriebslos. Manche Menschen entwickeln Ängste oder depressive Verstimmungen, weil sie merken, dass sie in ihrem eigenen Körper nicht mehr leistungsfähig sind.
Wenn du langfristig zu wenig wiegst, steigt ausserdem das Risiko für schwerwiegende Folgen wie Osteoporose, weil deine Knochensubstanz unterversorgt ist. Auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen können begünstigt werden, da der Körper nicht ausreichend Nährstoffe erhält, um alle Zellen gesund zu erhalten.
Dein Körper gibt dir oft klare Hinweise: Wenn du ständig müde bist, keinen Appetit hast oder häufig krank wirst, ist das ein ernstzunehmendes Signal. Warte nicht, bis sich erste kleine Beschwerden zu grösseren Problemen entwickeln.
Untergewicht lässt sich nicht von heute auf morgen beheben – aber du kannst mit der richtigen Ernährung, einem passenden Essverhalten und einer guten Planung schnell erste Fortschritte machen.
Im nächsten Abschnitt zeige ich dir, mit welchen Lebensmitteln du gesund zunimmst und wie du deine Mahlzeiten so zusammenstellst, dass dein Körper endlich die Energie bekommt, die er braucht.
Wenn du gesund zunehmen willst, ist dein wichtigster Hebel deine Ernährung. Du musst deinem Körper mehr Energie und Nährstoffe geben, als er verbraucht – aber auf eine kluge, ausgewogene Art. Einfach nur mehr Süsses oder Fast Food zu essen, bringt dich nicht nachhaltig weiter. Dein Ziel ist es, Gewicht in Form von gesunder Muskelmasse und Reserven aufzubauen – nicht nur Fett.
Damit du zunimmst, brauchst du täglich mehr Kalorien, als du verbrennst. Das bedeutet: Du solltest deine Portionen Schritt für Schritt vergrössern und kalorienreiche, nährstoffdichte Lebensmittel einbauen. Ein Kalorienüberschuss von 300–500 kcal pro Tag ist ein guter Start. So vermeidest du, dass dein Magen überfordert ist, und gewöhnst deinen Körper an mehr Energie.
Achte auf eine ausgewogene Kombination aus:
✅ Hochwertige Kohlenhydrate: Sie sind deine Haupt-Energiequelle. Vollkornbrot, Haferflocken, Kartoffeln, Reis, Quinoa und Hülsenfrüchte liefern dir komplexe Kohlenhydrate, die lange satt machen.
✅ Gesunde Fette: Fette haben die höchste Kaloriendichte. Baue gute Fettquellen wie Nüsse, Kerne, Avocado, Olivenöl oder Leinöl ein. Auch fettreicher Fisch wie Lachs liefert dir gesunde Omega-3-Fettsäuren.
✅ Ausreichend Eiweiss: Eiweiss ist wichtig, um Muskeln aufzubauen. Versuche, bei jeder Mahlzeit eine Eiweissquelle einzuplanen – z. B. Eier, Quark, Hüttenkäse, Fisch, Fleisch, Hülsenfrüchte oder Tofu. Auch Proteinshakes können dich sinnvoll unterstützen, wenn du es nicht schaffst, genug über die Mahlzeiten zu essen.
✅ Vitamine und Mineralstoffe: Frisches Gemüse, Salate und Obst dürfen auf deinem Teller nicht fehlen. Sie liefern deinem Körper Mikronährstoffe, die dein Immunsystem stärken und deinen Stoffwechsel in Schwung halten.
Besonders beim Zunehmen sind Zwischenmahlzeiten dein Geheimtrick: Plane 2–3 Snacks pro Tag ein, damit du kontinuierlich Energie zuführst. Gut geeignet sind:
Studentenfutter, Nüsse oder Energieriegel
Vollkornbrote mit Nussmus oder Avocado
Griechischer Joghurt mit Honig und Nüssen
Selbstgemachte Smoothies mit Haferflocken, Nussmus und Banane
Getrocknete Früchte wie Datteln oder Aprikosen
Natürlich kannst du dir auch mal ein Dessert gönnen – das gehört zum Leben dazu. Aber versuche, den Grossteil deiner Kalorien aus Lebensmitteln zu ziehen, die deinem Körper auch Nährstoffe liefern. Softdrinks, Süssigkeiten und Fast Food lassen deinen Blutzuckerspiegel schnell ansteigen, bringen aber wenig für einen gesunden Muskelaufbau.
Gerade wenn du im Alltag wenig Zeit hast oder keinen grossen Hunger verspürst, hilft es, Mahlzeiten vorzubereiten. Koche grössere Portionen, packe dir Snacks ein und erinnere dich daran, regelmässig zu essen – auch wenn du keinen grossen Appetit hast. Dein Körper gewöhnt sich mit der Zeit daran.
Mit einer klugen Kombination aus mehr Kalorien, hochwertigen Zutaten und regelmässigen Mahlzeiten schaffst du es, gesund zuzunehmen. Im nächsten Abschnitt erfährst du, worauf du bei deinen Getränken achten solltest – denn auch hier kannst du unbemerkt viele Kalorien verschenken oder clever dazugewinnen.
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